Wechselnde Missempfindung
Sehr geehrtes Team,
vor etwas längerer Zeit suchte ich diese Seite auf, da ich Angst hatte an MS erkrankt zu sein.
Ich hatte Missempfindungen in Händen und Füßen, die mal da waren für ein paar Tage und mal wiederum nicht. Auch innerhalb von Minuten variierten die Missempfindungen stark.
Nun habe ich etliche Untersuchungen hinter mir und es spricht eigentlich alles gegen eine Multiple Sklerose.
Die Diagnose war eine Somatisierungsstörung aufgrund von langanhaltendem Stress. Ich hab dann eine Therapie amgefangen bei einer netten Psychologin.
Das war vor 2 Monaten. Nun erlebe ich wieder ein Tief.
Die Dysästhesie (kein Schmerz), die ich vor 2 Monaten verspürt habe und die dann verschwand, kam vor ein paar Tagen wieder. Doch diesmal fühlt sich die Dysästhesie anders an als die mir bekannte Dysästhesie.
Und das Gedankenkarussel beginnt sich erneut zu drehen. Ich habe Angst, dass es diesmal wirklich was mit den Nerven zu tun hat. Nicht unbedingt MS aber vielleicht eine andere Nervenkrankheit.
Meine Frage ist kurz und knapp: Können sich psychosomatische Dysästhesien im Laufe der Zeit vom Gefühl her verändern oder bleiben die immer gleich ?
Mit freundlichen Grüßen
Patrick P.
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrter Patrick,
natürlich können sich die Missempfindungen im Verlauf verändern und Monate später ganz anders in Erscheinung treten. Es gibt keine spezifische psychosomatische Sensibilitätsstörungen. Es kann ein Kribbeln, eine Taubheit, ein Schmerz, eine Temperaturempfindungsstörung, aber auch in Form von vielen anderen gemischten Empfindungsstörungen auftreten. Greifen Sie das auf, was Ihnen die Psychologin vermittelt hatte.
Mit freundlichen Grüßen
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