Verdachtsdiagnose ms
Ich bin seit fast 11 Monaten krankgeschrieben am Anfang bestand der Verdacht auf einem Bandscheibenvorfall bei einem MRT der Wirbelsäule bestätigten sich auch zwei Bandscheibenvorwölbung im LWB 4/5 doch trotz Reha änderte sich nichts an meinen Symptomen und aufgrund der Aussage des Reha-Arztes bat ich um ein MRT des Kopfes. Bei meinem linken Bein habe ich oft das Gefühl dass ein Eimer Beton dran wäre und ich laufe morgens wie ein Holzmännchen .in beiden Füßen verspüre ich kribbeln und Taubheitsgefühle teilweise bis in die Unterschenkel und an manchen Tagen bis in die Hüftregion und manchmal habe ich das Gefühl dass die Haut nicht an den Füßen passt, zu diesen Symptomen gesellte sich noch Schwindel welcher sich bis heute noch nicht gelegt hat bei dem MRT das Kopfes wurde folgende Technik verwendet T2 tra, TRM tra, SWI,tra T1 MPR sag. dabei wurde festgestellt eine unauffällige Signalgebung der Liquoräume. intraparencymaler Nachweis multiple FLAIR-Läsionen die größtenteils periventikulär sowie quer ovaler Ausprägung supraturential abzugrenzen sind eine betonte Läsion ist angrenzend am linken Hinterhorn nachweisbar weiterhin Weitere kleinere Läsionen sind auch peripher juxtakortikal abzugrenzen, insgesamt lassen sich über 20 Läsionen nachweisen infraratorenteriell aber kein sicherer Herdnachweis, kein raumfordernder Prozess, schädelbasisstrukturen sind normal. Nachweis multiple Versionen der weißen Substanz supratenturiel gelegen aufgrund der Konfiguration und der Anordnung äußerte der Radiologe eine entzündliche ZNS-Erkrankung im Sinne einer MS nun meine Frage an Sie wie sicher ist eine Verdachtsdiagnose des Radiologen und inwieweit kann man den Verdacht teilweise schon bestätigen aufgrund der Beurteilung des Radiologen, diese Ungewissheit macht mich verrückt und bis zu meinem Krankenhausaufenthalt zur Abklärung dauert es noch ein bisschen.
Deine Frage beantwortet
Hallo Nane,
der MRT-Befund kann von einer Reihe von Erkrankuungen bewirkt werden, darunter auch MS. Genauer ist das mit ihren Angaben nicht einzuordnen. Das MRT spielt bei der Abklärung zwar ein wichtige Rolle, MS ist aber keine MRT-Diagnose. Bandscheibenvorwölbungen verursachen jedenfalls die geschilderten Beschwerden nicht. Sie müssen die geplante Abklärung abwarten, die eigentlich auch ambulant erfolgen könnte.
Mfg
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