VEP Messung
Unsere Tochter, 12 Jahre hat MS. Wir waren aufgrund von Bewegungsschmerzen in der Kinderklinik zur VEP Messung.
Dort waren sie auffällig und die Kurve hochgradig verändert.
Links i.O
Rechts 129ms
Die Messungen wurden mehrfach wiederholt. Zum Schluss mit geschlossenen Augen im Liegen mit Blitz-Brille. Ebenfalls „hochgradig“ verändert laut Neurologen.
Also ab zum Augenarzt. Alle Tests dort i.O zum Schluss dort nochmal ein VEP. Anders als in der Klinik, ohne genaue Abmessung der Elektroden, Einstellung des Stuhls etc. Dort waren die VEPs absolut unauffällig.
Nun sollen wir beobachten und warten auf das Kopf MRT.
Könnten Sie mir bitte sagen, welchen Werten man eher vertrauen sollte?
Gibt es denn überhaupt falsch negative Ergebnisse? Oder sind negative Ergebnisse, also Ergebnisse die nicht eine Veränderungen der VEPs zeigen, immer als richtig zu werten?
Leider sind ihre Augen durch die Sehnerventzündungen der vergangenen Jahre, sehr schwer geschädigt. Man hat einfach einen großen Druck und ist verunsichert, wenn man so widersprüchliche Ergebnisse erhält.
Vielen Dank!
Liebe Grüße
Sacura
Deine Frage beantwortet
Hallo Sacura,
ja, es gibt falsch negative Ergebnisse und einige Fehlerquellen bei der Durchführung der Untersuchung. Ich kann nicht beurteilen welche Messung nun die richtige ist. Ungewöhnlich ist, das ein Augenarzt VEP durchführt. Da sie sagen es würden schon Schädigungen des Sehnervs vorliegen, würde ich eher pathologische Ergebnisse erwarten. Da eine Sehnerventzündung zu den unmittelbar zu behandelnden Fällen eines MS-Schubs gehört, würde ich im Zweifel behandeln.
MfG
Die Beiträge werden unverändert übernommen. Es erfolgt keine Prüfung oder Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik oder darin getätigter Aussagen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität dieser Beiträge übernimmt die Merck Healthcare Germany GmbH keine Verantwortung.