Spastik in der kleinen Zehe?
Guten Abend!
Seit 2022 gesicherte Diagnose ms.
Seit copaxone keine weiteren läsionen.
Jetzt gerade vor 2 Wochen eine kortison stosstherapie hinter mich gebracht von 5 Tagen (verdacht auf einen schub/gefühlsstörung, aber noch keine bestätigung per mr).
Davor hat sich meine linke kleine zehe immer mal wieder abgespreizt. Das kommt ganz unwillkürlich und ohne erkennbaren Auslöser.
Laut meinem Neurologen kein Schub, sondern eine "Begleiterscheinung" der ms.
Da ich diese "spastiken?"bereits lange vor dem letzten Verdacht auf einen schub hatte, gehe ich auch davon aus.
Ist das geeignete Mittel jetzt physio? Und muss ich mir wegen der kleinen zehe jetzt quasi grosse Sorgen machen, bald im Rollstuhl zu sitzen? Ich habe das Gefühl ich werde wegen meiner Ängste teilweise belächelt....aber ich stehe mitten im Berufsleben/familienleben und kann es mir einfach auch nicht leisten, nicht mehr arbeiten gehen zu können.
Mfg
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrter Alex,
gerade in den Anfangsstadien der Erkrankung wissen wir nicht, wie aktive die MS verlaufen wird. Es bedarf regelmäßiger MRT-Kontrollen, um den Verlauf der Erkrankung genau beurteilen zu können. Ja, eine chronische Erkrankung ist auch eine psychische Belastung, mit der man erst einmal lernen muss umzugehen. Sorgen brauchen Sie sich wegen der genannten Beschwerden meines Erachtens ganz und gar nicht. Wir sind heute in der Lage, die MS in vielen Fällen sehr stabil über viele Jahre zu stabilisieren. Nur wenige Betroffene haben sehr schlechte Verläufe. Daher würde ich an Ihrer Stelle ruhig Sie die Verlaufsuntersuchungen abwarten.
Mit freundlichen Grüßen
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