PPMS?
Guten Tag
Ich bin seit einiger Zeit in ärztlicher, auch neurologischer Abklärung. Anfangssymptome waren Schwindel und halbseitige Gefühlsstörungen. Der Schwindel verging und hatte ich in den zuletzt vor drei Jahren. Die Missempfindungen blieben.
Seit einiger Zeit (1,5 Jahre etwa) begleitet mich eine Halbseitenschwäche vor allem im Bein und neu auch im Arm. Zudem wache ich am Morgen immer mit einem verkrampften rechten Arm auf. Dies legt sich nach ein paar Stunden. Die Müdigkeit au der einen Körperhälfte bleibt leider meist den ganzen Tag bestehen.
Diese Müdigkeitund Schwäche schränkt mich nicht ein, aber bereitet mir mehr und mehr Sorgen.
Vor ca. einem Jahr stand mal PPMS im Raum. Da augrund der Symptomatik wohl keine Schübe vorhanden sind.
Ich habe unspezifische Läsionen im Marklager bzw. steht im letzten MRI Marklagergliosen. Jedoch nichts im Rückenmark (HWS oder BWS).
Würde dies ausreichen un einen Verdacht auf PPMS auszuschliessen?
Eine LP wurde nie veranlasst.
Ich bin weiblich und 38 Jahre alt.
Wie beurteilen Sie meine Situation?
Beste Grüsse
Deine Frage beantwortet
Hallo Userin,
unspezifische Marklagerläsionen sollten im Alter von 38 Jahren stets abgeklärt werden oder medizinsch erklärbar sein, zB durch Migräne oder internistische Befunde u.a.. Dabei können auch MRT Verlaufuntersuchungen helfen (Zunahme?Aktivität?) aber auch eine Liquoruntersuchung (einfach, realtiv ungefährlich, schmerzarm/-frei). Da sie Beschwerden mit Rückbildung hatten, verstehe ich nicht warum diese nicht als mögliche Schübe betrachtet wurden, eine PPMS steht auf Basis ihrer Schilderung für mich nicht zur Diskussion, falls überhaupt rein klinisch betrachtet eine RRMS. Dies wird aber durch die MRT-Läsionsart nicht gestützt. Insgesamt fehlen hier Informationen für eine seriöse Aussage.
MfG
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