PatientIn „Iris“ | 10. Apr. 2024

Guten Tag,

ich hatte vor etwa einem Jahr eine schwere Optikusneuritis, die trotz maximaler Therapie mit Plasmapharese nur inkomplett ausgeheilt ist.
Die Diagnose MS ist seit 12/23 gesichert, nachdem man in der MRT auch zwei kleine cervikale Läsionen gefunden hat, im Schädel hat man keine Läsionen gefunden.
Nun sieht man in der OCT, dass es zur einer ausgeprägten Optikusatrophie gekommen ist, was, so weit ich weiß, ein prognostisch ungünstiger Faktor ist. Mein Neurologe zeigt sich allerdings wenig beunruhigt dadurch. Ich werde derzeit mit Copaxone therapiert, habe keine weiteren Beschwerden mehr gehabt seit dem ersten Schub. Ich aber habe große Angst, dass mir eine schnelle Krankheitsprogression bevorsteht, da der OCT Befund nicht sehr rosig ist.
Was ist Ihre Einschätzung?

lg Iris

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Carsten Sievers
Neurologe|10. Apr. 2024

Hallo Iris,

heute wird die Progredienz nicht mehr vom MS-Verlauf, sondern von der Therapieeffizienz bestimmt. Aktuell haben sie eine Therapie, wenn sie wirksam ist steht die MS, wenn icht muss eine andere Option realisiert werden. Ich nehme an, eine NMO wurde ausgeschlossen.

MfG


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