PatientIn „Mäderl“ | 23. Juni 2023

Guten Tag!

Ich hatte eine Sehnerventzündung. Diese ist zur Gänze ausgeheilt und es sind auch das Gesichtsfeld hat sich fast vollständig erholt.

Bei der Kontrolle heute (4 Monate nach der Sehnerventzündung) wurde mir gesagt, dass ich durch die SNE eine Optikusatrophie habe und das der Sehnerv einiges dünner geworden ist.

Die Ärzte meinten, dass das einerseits "normal sei" und diese "Ausdünnung" jetzt eigentlich aufhören sollte, weil die Ursache erfolgreich behandelt wurde.

Allerdings hatten sie das auch schon bei der letzten Kontrolle vor 4 Wochen gesagt und jetzt ist der nerv wieder einiges dünner...

Sie meinten ich könne das mit einer Narbe vergleichen, die sich nach der Entzündung gebildet hat.

Darf ich dem Glauben schenken, dass der SN jetzt endlich aufhört dünner zu werden, oder muss ich weiter Sorge haben, dass der SN noch dünner wird?

Ich habe leider große Angst, dass man da nicht ehrlich zu mir ist.

Die SNE wurde erfolgreich mir Cortison behandelt, außer dieser Optikusatrophie, ist auch zum Glück nichts geblieben.

Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung! Lg

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Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|23. Juni 2023

Hallo Mäderl,

nach einer Sehnerventzündung beobachtet man fast immer narbige Veränderungen in Verbindung mit einer gewissen Atrophie. Entscheidend ist hier aber die Funktion, also das Sehen. Auf einem gebrochenen Bein können sie nach er Heiiung wieder gut laufen, finden aber erhebliche narbige Veränderungen.

MfG

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