PatientIn „Andre“ | 06. Juli 2022

Hallo,

Bei mir wurde Anfang Juni eine Liquordiagnostik im ambulanten Rahmen durchgeführt, da ich Monate zuvor retrospektiv mit Sicherheit einzelne Schübe hatte

Die Liquoruntersuchung brachte zum Vorschein, dass ich 22 OKB (Typ2) habe.
Keine Schrankenstörung
Aus dem ambulanten Bericht geht hervor: ED, a.e PPMS

Mitte Juni hatte ich einen sehr starken Schub ( sehr starke brennende Clusterkopfschmerzen, Ausfall des linken Arms, etwas sehProbleme ( bildeten sich zurück), miktionsprobleme))
Dann hõrte dieser auf…
Miktionsprobkeme fortbestehend —> Urologentermin steht fest

(Kognitionsprobleme subjektiver Natur, da mir allein schon die Formulierung meiner Problematik schwer fällt als auch ich öfters Versprecher bei mir feststelle)

Jetzt Anfang Juli verspüre ich wieder dieses Kribbeln + Schwindel.
Cranielles MRT ist 7 Monate alt und in 2 Wochen stehen neue Bilder an.
Mein behandelnder Neurologe sagte zu mir, dass er keine MS behandelt und ich mir einen neuen muss… Termin beim neuen Neurologen Anfang August

Frage:

MS Patient ohne medikamentöse Einstellung

Ab wann soll ich mit meinen Problemen ins Krankenhaus gehen oder reicht der Termin noch im August aus?

Mir bereiten diese OKBs sorgen als die Symptomatik.

Danke im Voraus!

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Deine Frage beantwortet

Dr. med. Detlev Schneider
Neurologe|07. Juli 2022

Sehr geehrter Andre,

wird eine MS diagnostiziert, so sollte direkt eine Behandlung erfolgen. Es macht in meinen Augen keinen medizinischen Sinn, mehrere Wochen damit zu warten und möglicherweise zu riskieren, einen neuen Schub zu erleiden. Wenn Sie keinen Ansprechpartner haben, müsste man sich ggf. an eine neurologische Klinik wenden. In der Regel erfolgt dort nach Diagnosestellung die Behandlung. Die Folgerezepte müssten dann allerdings von einem Neurologen verschrieben werden.

Mit freundlichen Grüßen 

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