Neuer Schub - symmetrische symptome
Liebe Experten,
Ich hatte im Januar meinen ersten Schub (obwohl es schon einige Läsionen gibt). Dieser Schub hat sich besonders durch Kribbeln und leichtes Taubheitsgefühl bzw. eine sensorische veränderte wahrnehmung des rechten kleinen Zehs, der rechten Fussssenseite und der rechten Beinaussenseite. Heute hat dann mein linker Fuß an den selben stellen angefangen zu kribbeln (also die auch die Fußaussenseite). Jetzt habe ich drei Fragen:
1. ist es normal, dass so symmetrische symptome auftreten
2. wenn die symptome mehr als 24 Studen anhlaten ist dass dann wahrscheinlich ein Schub?
3. würden sie dann empfehelne eine Kortisontherapie zu machen, auch wenn die Symptome nocht einschränkend sind? Was sind die vor und nachteile bei jedem Schubverdacht eine Kortisontherapie zu machen.
Vielen Dank im Vorraus,
Lalamu
Deine Frage beantwortet
Hallo Lalamu,
wenn neurologische Symptome am Körper seitensymmetrisch gleichzeitig auftreten wäre dies für MS ungewönlich, wenn es zeitversetzt passiert wie bei ihnen gilt dies nicht mehr, man muss dann von einem neuen Entzündungsherd an anderer Stelle ausgehen. Die Zeitgrenze für die Definition eines Schubs ist tatsächlich eine Dauer der Symptome für mindestens 24 Stunden. Eine Akuttherapie mit Kortison ist tatsächlich bei nicht einschränkenden Schubsymptomen nicht zwingend erforderlich. Die positive Wirkung der Akuttherapie beschränkt sich auf die raschere Rückbildung der Symptome ohne Effekt auf den MS-Verlauf (Ausnahme Sehnerventzündung), Nachteil sind kortisontypische Kurzzeitnebenwirkungen.
Mfg
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