Multiple Sklerose
Hallo, bereits vor einem Jahr traten bei mir die ersten Symptome wie Doppelbilder oder kribbeln in den Beinen und Armen auf.
Ich bin jetzt 20 Jahre alt und es wurden schon mehrere MRTs gemacht.
Im Kopf wurden an zwei typischen MS-Stellen Läsionen gefunden (an diesem Balken und in der Nähe der Kopfhaut oder so, ich kenne mich da nicht aus). Wie viele genau weiß ich nicht, es waren wohl mehrere die aber klein sind.
Seit dem MRT vor einem Jahr hat sich nichts verändert. HWS und BWS sind unauffällig.
Allerdings waren die oliglokonalen Banden positiv. EEG, VEP und diese Untersuchungen waren unauffällig.
Vor ca einem Monat konnte ich kaum noch Laufen, meine Fußsohlen waren taub, ich hatte keine Kraft in den Beinen und hatte große Probleme mit dem Gleichgewicht (Drehschwindel). Dazu hab ich immer mal wieder fast nichts gesehen und an einem Abend konnte ich mich für ca eine halbe Stunde nicht bewegen.
Bin erst nach einer Woche ins KH (war mir der Familie in Italien). Dort bekam ich Cortison.
Der Arzt sagt, die Läsionen im Kopf sind zu klein um eine sichere MS Diagnose stellen zu können.
Was kann ich jetzt machen? Das kribbeln kommt ab und zu und geht auch wieder. Aber ich habe Angst dass es mir wieder so schlecht geht.
Aber kann das vor einem Monat ein Schub gewesen sein wenn keine neuen Läsionen da sind?
Oder was kann noch dahinter stecken?
Vielen Dank und liebe Grüße!
Deine Frage beantwortet
Hallo Rose,
das Ereignis vor einem Monat im Zusammenhang mit ihren anderen Schilderungen läßt einen MS-Schub sehr wahrscheinlich vermuten. Eine MS-Diagnose wird nicht nur durch MRT-Befunde gestellt, die Aussage "die Herde sind zu klein" erscheint mir fragwürdig. Ein MRT des Rückenmarks liegt wohl nicht vor. Ich möchte ihnen raten eine neurologische Zweitmeinung unter Vorlage aller Befunde einzuholen, da frühzeitige Therapieoptionen bei MS das größte Potential für eine gute Wirksamkeit haben.
MfG
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