PatientIn „Martin“ | 21. Jan. 2023

Sehr geehrte Damen und Herren,

meinerseits wurde 2019 eine CED (Colitis Interdeminata) diagnostiziert (40 J., M). Einher gingen weitere "Gelenkbeschwerden". Auf rheumatologischer Sicht wurde schnell dies als rheumatische Begleiterkrankungen eingestuft. Vieles konnte aber nicht geklärt werden bzw. wurde schnell abgestempelt.

Seit 2016 habe ich immer wiede kurze Phasen von visuellen Störungen (unscharfes sehen, wie durch Milchglas). Morgens habe ich ein Kribbeln in Händen und Füßen, wie das Laufen von Ameisen. Phasenweise schlafen Arm/ Beine ein. Nachts habe ich in der Wirbelsäule abwärts ein merkwürdiges Gefühl, wie eine Überreizung. Ich habe dann den Drang mich zu bewegen. Zudem ist der Tag durch starke Müdigkeit gekennzeichnet.

Durch phasenweise Kopfschmerzen wurde ein MRT des Kopfes 2020 gemacht. Ohne Befund. Nervenbahnmessungen etc. waren ohne Befund.

Macht es hier Sinn, sich erneut neurologisch vorzustellen, mit konkreter Überprüfung einer MS?

Ich habe das Gefühl, dass schnell die o.g. Symptome der CED u./o. rheumatischen Formkreie zugeschoben werden und somit abgehandelt sind. HLA-B27 war bspw negativ, B7 und B15 als Zufallsbefund positiv,

Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre Einschätzung.

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Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|22. Jan. 2023

Hallo Martin,

ihre kurzanhaltenden Beschwerden passen nicht zu einer MS.

MfG

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