Ms Verdacht?
Sehr geehrte Experten,
Ich bin verwirrt und verzweifelt.
Ich bin w,36 Jahre und bin vor ca 4 Monaten zum Hausarzt mit hauptsächlich einem diffusen Angst und Benommenheitsgefühl. Ich konnte/kann nicht klar denken und habe immernoch ein starkes Angstgefühl.
Der Hausarzt schieb alles auf die Psyche.
Jedoch bat ich um ein MRT.
Dies wurde vom Schädel gemacht und war unauffällig. Jedoch gefiel dem Neurologen meine Reflexe nicht und so machte ich noch ein HWS und BWS MRT. Es bestand der Verdacht auf MS. Alle MRTs wurden ohne KM gemacht da ich das nicht vertrage. Auf keinem war etwas zu sehen.
Der Neurologe schloss dann MS wieder aus.
Vor 14 Jahren hatte ich auch schon ein Schädel MRT was unauffällig war plus EEG und AEP. Hatte hauptsächlich mit Schwindel zu tun und auch diesem Benommemheitsgefühl. Ging aber alles weg...
Vor ein paar Wochen kamen Missempfindungen dazu. Leider hauptsächlich einseitig. So eine Art Strumpfgefühl (nicht dauerhaft). Die kleinen und Ringfinger sind auch ein paar mal eingeschlafen.
Habe ich 3 Wochen nochmal einen Termin bei einem anderen Neurologen.
Wie ist Ihre Einschätzung? Können Herde im MRT übersehen worden sein?
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrte Sarah,
zunächst einmal die Frage: warum vertragen sie kein Kontrastmittel? Hatten Sie bereits schon vorher MRTs mit KM bekommen? Es ist nämlich äußerst selten eine Unverträglichkeit bei den Untersuchten vorhanden. Strumpfförmig begrenzte sensible Störungen sind eher untypisch. Auch umschriebene Sensibilitätsstörungen am Klein- und Ringfinger sind untypisch. Benommenheit ist völlig unspezifisch und eher nicht bei MS anzutreffen. Sollten die sehr unterschiedlichen und multiplen Beschwerden ursächlich durch eine MS begründet sein, so hätte man auf jeden Fall etwas im MRT sehen müssen. Möglicherweise ist doch die Angststörung für Ihre Beschwerden verantwortlich.
Mit freundlichen Grüßen
Die Beiträge werden unverändert übernommen. Es erfolgt keine Prüfung oder Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik oder darin getätigter Aussagen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität dieser Beiträge übernimmt die Merck Healthcare Germany GmbH keine Verantwortung.