PatientIn „Selina“ | 15. Nov. 2021

Hallo Herr Carstens,

ich habe gelesen, dass Sie auch Psychiater sind und ich hätte da eine Frage an Sie.
Ich habe MS seit 27 Jahren und bisher um Glück wenig Schübe, die ich zumindest bemerkt habe...Ich habe auch keine großen Einschränkungen.

Nun habe ich on top noch eine Wirbelsäulenerkrankung hinzubekommen, wo ich auch operiert wurde, weil ich schon neurologische Ausfälle hatte.

Ich bin seit Mai zuhause und es wird alles nicht besser im Gegenteil ich fühle mich nicht mehr als funktionierendes Ganzes. Die Gedanken kreisen ständig jetzt um die MS und auch um die andere Krankheit. Ich habe Schlafstörungen bin gereizt bekomme nicht viel auf die Reihe und auch sonst ist mir alles zu viel. Wenn ich schon daran denke einkaufen gehen zu müssen bekomme ich fast schon Panik....Morgens komme ich zudem auch sehr schlecht aus dem Bett.

Könnten Sie mir bitte einen Rat geben, an wen ich mich wenden soll? Sollte ich meinen Neurologen nochmals aufsuchen?

Danke im Voraus.

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Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|15. Nov. 2021

Hallo Selina,

am besten kennen sich Psychiater mit Depressionen aus. da sie einige typische Symptome einer depressiven Störunge schildern raten ich dazu einen Psychiater aufzusuchen. Der kann dann entscheiden welche Therapie sinnvoll ist. In der Regel läßt sich eine depressive Störung mit organischem Hintergrund medikamentös innerhalb von 2 Wochen bessern.

MfG

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