MS Schub
Hallo ich habe MS seid Ende 2011 und hatte 09/23 5 Monate nach Entbindung meines Sohnes meinen ersten und dazu schweren Schub mit Läsion im Hirnstamm. Linksseitig Missempfindungen, Schwindel, Nystagmus, alles in allem starke neurologische Ausfälle. Nach 2x Cortison Therapie und Plasmapherese. Im Dezember war ich mit der Therapie durch. Schwindel ist weg. Augen deutlich besser. Das einzige was geblieben und unverändert ist sind die missempfindungen im linken Arm und im Gesicht/Kopf.
Da die Symptome nicht komplett verschwunden sind, bin ich dann schon in der fortschreitenden Stufe der MS oder kann es sich immer noch um einzelne Schübe handeln die durchaus auch wieder reversibel sind? Und warum flackern die Symptome dennoch manchmal auf nach stressigen Tagen? Ich bin sehr unsicher und ängstlich geworden.
Zum anderen würde ich gern von Avonex auf Kesimpta umstellen, hab etliche Impfungen aufgefrischt. Jetzt verlangt die Neurologin noch die Gürtelrose Impfung? Ist das nötig? Diese Impfung braucht 2 Einzeldosen und die Therapieumstellung zieht sich dann noch locker 2-3 Monate. Neurologin meint ich sollte mir keine Sorgen machen ich hätte noch Schutz durch die Plasmapherese. Aber ich fühle mich sehr unsicher. Stimmt das?
Deine Frage beantwortet
Hallo Sandra,
Symptome eines MS-Schubs bilden sich zwar häufig zurück, oft bleibt aber leider ein Rest als Defekt. Das hat nichts mit einer fortgeschrittenen Stufe einer MS zu tun sondern ist immer so. Manche MS-Medikamente erfordern aus Sicherheitsgründen vor der Gabe die Überprüfung und Komplettierung des Impfstatus, anderenfalls wäre die Behandlung nicht kunstgerecht. Die Zeit bis zur Erfüllung der Therapievoraussetzungen muss also vergehen. Der Plasmaphereseeffekt hält einige Wochen an.
MfG
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