MS nur Anhand MRT
Guten Tag,
durch Schmerzen am kompletten re.Bein (drückendes Gefühl, Nachts war es schlimmer als am Tage) über 2 Tage, welches sich zu einer Art Muskelkater über dem Knie entwickelte, welches ca. 4 Tage anhielt wurde ich zum Phlebologen geschickt (Ergebnis: unauffällig) sowie zum Neurologen.
Danach erfolgte MRT HWS/LWS + Schädel. Auf dem Schädel MRT waren ein paar Ubos zu sehen. Lumbalpunktion war unauffällig. Anhand der MRT Bilder soll es MS sein. Ocrevus und die Teilnahme an einer Studie wurden mir nahe gelegt.
Kann man sich anhand der oben genannten Symptome allein auf die MRT Bilder verlassen? Das macht mir doch Sorge, denn das Medikament scheint nicht so ohne zu sein.
Da ich öfters auch starke Kopfschmerzen habe, viel Stress mit gelegentlichen depressiven Tagen, könnte sich dies auch im MRT als Ubos bemerkbar machen?
Deine Frage beantwortet
Hallo Dita,
auf Basis ihrer Schilderung passt hier einiges nicht gut zusammen. Die Symptome sind für eine MS ungewöhnlich (aber möglich). Ubos im MRT sprechen nicht für eine MS sondern sind U=unknown und nicht Entzündungsherde in typischer Verteilung. Ein unauffälliger Liquor spricht stark gegen MS (ist aber anfangs möglich). Ein Studienteilnahme ist nur unter definierten Bedingungen möglich, d.h. zum Beispiel das die Diagnose so gesichert wie möglich sein muss. Fragen sie ihren Neurologen auf welcher Basis die Diagnose gestellt wird, sicher nicht allein wegen Ubos.
Kopfschmerzen können verschiedene Ursachen im Zusammenhang mit Läsionen im MRT haben, zB auch echte Migräne. Psychisch bedingte Kopfschmerzen verursachen keine Läsionen im Gehirn.
MfG
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