MS GETRIGGERT NACH OP
Hallo miteinander,
ich hatte letzte Woche am 10.April eine Kreuzband-OP. Alles ist soweit gut verlaufen. Beim Aufwachen hat meine ganze linke Seite gezuckt, das verschwand aber wieder. Mein jetziges „Problem“: Es erstreckt sich ein Riesenhämatom über meine Wade und ich habe wahnsinnige Schmerzen. Ibuprofen und Novalgin helfen kaum. Ärztlich wurden alle Risiken ausgeschlossen. Mein Orthopäde meinte, es sei sehr speziell so starke Schmerzen zu haben und ich sei zu verkopft. Es sei mehr psychosomatisch. Ich wage aber zu behaupten, ich bin sehr bewusst und reflektierend. Ich wurde seit meiner Diagnose 2021 gezwungen im Einklang mit meinem Körper zu leben und auf ihn gut zu hören. Ich weiß auch erfahrungsgemäß , dass meine Schmerzgrenze weit oben ist. Jetzt ist es mir schon fast peinlich, dass ich wegen einem Hämatom solche unerträglichen Schmerzen habe. Aber so ist es nunmal. Ich kann nicht aufstehen und lange auf den Beinen sein, ohne dass ich vor Schmerz in Ohnmacht falle.
Meine Frage, ob ich die Schmerzen stärker empfinde aufgrund der MS?
Es ist frustrierend, dass ich mich rechtfertigen muss, dass ich so starke Schmerzen habe und nicht ernst genommen werde.
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrte Mascha,
eine MS verursacht kein erhöhtes Schmerzempfinden. Schmerzen werden immer sehr unterschiedlich war genommen. Eine Kreuzband-OP kann schon weh tun. Wichtig ist zu klären, ob lokal eine Rötung und Überwärmung am Knie und erhöhte Entzündungsparameter vorliegen. BSG, CRP und BB sollten bestimmt werden. Ein Hämatom macht eigentlich nicht so starke Schmerzen. Je nach der Größe des Hämatoms muss dieses ggf. entlastet werden. Aber all dies hat nicht s mit MS zu tun.
Mit freundlichen Grüßen
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