MS Diagnose
Guten Tag.
Seit vielen Jahren treten heftige Symptom schubweise bei mir auf. Die Diagnose MS wurde oft erwähnt aber mittels Bildgebung nicht diagnostiziert.
Aktuell bin ich wieder sehr heftig betroffen und weiß nicht weiter:
- kribbeln in den Händen und Beinen
- Steifheit in Händen in Beinen
- Sehstörungen (kann nicht richtig scharf stellen, alles verschwommen, so dass ich nicht lesen kann, gucken fällt schwer)
- schmerzen hinter dem rechten Auge, teilweise Zucken
- Lichtempfindlichkeit
- Schwäche / enorme unnatürliche Müdigkeit
- verändertest Körpergefühl bei Berührung
- fühle mich wie im Nebel
- konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Gedächtnislücken
- Schnelle Gereiztheit, Panik, Überforderung
- Schwindel
- generell Steifheit
Kann es MS sein ohne das es im MRT zu sehen war. Erste Symptome hatte ich mit 20 Jahren. Teilweise Jahre Ruhe. Jetzt nach 2 Jahren Pause wieder heftig. Bin 43. oft nach einem Infekt kommen die Symptome. Diesmal nach Corona.
Über Ihre Hilfe, Einschätzung würde ich mich sehr freuen. Bin ziemlich am Ende.
Medikamente: keine
Erkrankung in der Familie: Mutter MS
Oma: zwei Hirntumore, operiert
Tante: bösartiger Hirntumor, gestorben
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrte Melanie,
Ihre Symptome betrafen ganz unterschiedliche Organsysteme. Eine könnten zu einer MS passen, viele andere wieder nicht. Sicherlich wurde eine aufwändig Diagnostik vorgenommen. Wären die Beschwerden Folge einer MS, so MUSS man etwas im MRT sehen. Die Diagnose einer MS lässt sich einfach und sicher noch so einem langen Krankheitsprozess ausschließen, wenn alle bisherigen Untersuchungen unauffällig waren. Werden allerdings auch keine anderen Ursachen gefunden, so muss auch der V.a. eine seelische Ursache erhoben werden. Ihre Belastung durch die Familienanamnese deutet auf eine ängstliche Störung hin.
Mit freundlichen Grüßen
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