Ms Diagnose
Liebes Ärzte Team,
Nun habe ich nach 2 Monaten Unklarheit meine Diagnose ms bekommen. Zur meiner Vorgeschichte. Durch ein starke Kopfschmerzen nach einer zahnextraktion veranlasste der Hausarzt ein Kopfmrt. Aus diesem mrt konnten Läsionen sehen. Die Ärzte gingen von einem kis aus. Zu dem Zeitpunkt hatte ich nur Taubheitsgefühle auf der linken Gesichtshälfte, so wie ein pelziges Gefühl links an der Hand und an den Füßen, jedoch nur für paar Stunden aber über ein paar Tage hinweg. Lumbalpunktion wurde durchgeführt ein erhöhter Entzündungswert wurde feststellt. Eine Bande war fraglich positiv mrt negativ. Ich wurde entlassen und wurde gebeten nach einem Monat wieder ein mrt vom Kopf zu machen sowie von dem Brustwirbel. Gesagt getan Kopf mrt gemacht neue Läsionen ohne Symptome außer extreme Müdigkeit nach dem ersten mrt. Brustwirbel keine Läsionen aber starke Rückenschmerzen von Zeit zu Zeit. Erneuter Termin zur LP nun entzundgswert im
Normbereixh Banden ausstehenden sowie mrz. Jedoch wurde mir nun die Diagnose ausgestellt Rrms schubförmige ms.
Zu den Läsionen:
Im Vergleich zur Voruntersuchung finden sich multiple neu aufgetretene fleckförmige Marklagerveränderungen bds. periventrikulär sowie auch im Balken und in der Balkenstrahlung. Keine eindeutigen kortikalen Defekte. Ein Herd im Balken links paramedian zeigt eine diskrete Diffusions- und Schrankenstörung. Insgesamt lassen sich bds. je mehr als 20 Herde nachweisen, wobei einzelne Herde aufgrund der anderen Feldstärke (3 T versus 1,5 T) prominenter zurDarstellung kommen. Einzelne Läsion mi Pedunculus cerebri rechts, konstant. Kein Nachweis von Herden infratentoriell.
Normale Weite derexternen und internen Liquorräume. Keine Hirndruckzeichen. Intakte Orbitastrukturen. Regelrecht belüftete Nasennebenhöhlen.
Nun hätte ich ein paar Fragen:
1. kann man die oben genannten Symptome als Schub bezeichnen( Taubheit kribbeln), da nicht nur kommenden und gehend aber über 2 Tage hinweg.
2. Ingesamt wurden über 20 Herde im Gehirn gefunden ohne neuralgische Ausfälle, kann man hier von einer aggressiven ms ausgehen?
3. Im Krankenhaus wurde von 2 möglichen Therapien gesprochen einmal eine frühe und starke Behandlung und eine Langsame steigende, welche würde für mich Sinn ergeben möchte mir da gerne mehrere Meinungen einholen.
4. Ist es von Vorteil das meine Ms früh entdeckt wurde oder eher problematisch da ich erst 20 Jahre alt bin weiblich.
5. Kann man schon über den Verlauf sprechen also ob es wirklich rrms ist oder vielleicht sogar ppms habe große Angst davor das es Ppms sein könnte sprechen die Läsionen für einen typischen verlauf?
Vielen lieben Dank für die Antwort und freundliche Grüße
Devam
Deine Frage beantwortet
Hallo Devam,
die Frage nach einem Schub kann ich bei der unscharfen Schilderung nicht sicher beantworten, offensichtlich haben ihre Ärzte ihre Symptome aber so interpretiert, vielleicht haben sie auch den körperlichen neurologischen Untersuchungsbefund (zB eine Verschlechterung) mit beurteilt.
Die MRT-Befunde passen zu einer schubförmigen MS, die Anzahl der Herde und die Zunahme in kurzer Zeit sprechen für eine aktuell eher agressive Verlaufsform. Das das früh entdeckt wurde ist sehr gut. Entsprechend wäre eine agressive Therapie von Beginn an eher zu empfehlen. Zu PPMS passt ihre Schilderung nicht.
MfG
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