MS ausgeschlossen?
Hallo!
Ich habe schon seit 1,5 Jahren eine Hypochondrie und einen langen Leidensweg hinter mir weil ich seit einem Jahr große Angst habe, eine MS zu haben. Ich möchte nun eigentlich mit dem Thema abschließen und mich würde ihre Meinung dazu interessieren.
Im Mai 2020 wurden MRT von Kopf und Rückenmark gemacht, alle unauffällig. 2 Wochen nach dem Kopf MRT war das VEP - rechts verzögert, jedoch ohne die typischen Symptome (ich hatte ab und zu ein Flackern, welches noch immer besteht, aber keine Unschärfe oder Schmerzen oder so). 1 Monat später war das VEP wieder normal. SEP war auch ok, nur an den Beinen gab es einen Grenzwerten wert beim NLG - auch bei der Kontrolle vor einigen Wochen. Es wurde nun nochmal ein MRT von der LWS gemacht, weil ich vielseitige blasenbeschwerden habe, wobei irgendwie nicht klar ist, woher die überhaupt kommen. Urodynamok zwar unauffällig, trotzdem ständig das Gefühl, die Blase würde sich zusammen ziehen. Gleichzeitig hat die urodynamik einen schwachen beckenboden ergeben (ich bin 19 und kinderlos), der Frauenarzt meinte aber, dass der sich vom tastbefund her ganz normal anfühlt. Im Großen und Ganzen ist es also alles sehr verwirrend und uneindeutig. Fas MRT war ebenfalls unauffällig.
Meine Frage bezieht sich nun noch auf einige Beschwerden, die nie geklärt werden konnten: bei mir ist mal für mehrere Monate der analreflex ausgefallen (auch von Arzt bestätigt). Der ist inzwischen wieder da. Ist das abklärungsbedürftog oder hätte man das auch in dem LWS MRT sehen müssen, wenn da was gewesen wäre?
Außerdem - und das ist jetzt vielleicht total abwegig, ich weiß es nicht - konnte ich ebenfalls zur gleichen Zeit mit der rechten Hand dieses 🖖🏻 Fingerzeigen nicht machen (ist mir zufällig aufgefallen), was inzwischen wieder geht. Sowas habe ich allgemein öfters, dass bestimmte Bewegungen nicht funktionieren für Wochen und dann plötzlich doch wieder von alleine. Aber ich hatte zu der Zeit meiner Meinung nach keine weiteren Einschränkungen der Hand. Einige Wochen später hatte ich dann eine Schwäche im Mittel und Ringfinger der linken Hand (aber auch nur bei drückenden Bewegungen, Zugkraft war völlig normal). Das SEP der Arme genau zu dem Zeitpunkt war aber normal und einige Tage später hatten beide Finger auch wieder wie gewohnt Kraft.
Ich weiß einfach nicht mehr ob ich mir da total was zusammen reime, oder ob das wirklich komisch ist. Was meinen Sie dazu?
Lg
Deine Frage beantwortet
Hallo Kira,
sie haben hier ja schon vielfach ihre Beschwerden geschildert und Einschätzungen erhalten, die glücklicherweise nie einen Verdacht auf eine schwerwiegende körperliche Erkrankung begründen konnten. Viel wichtiger ist, das ihre verschiedenen Ärzte bei persönlichen Untersuchungen zu den gleichen Einschätzungen gekommen sind. Meines Erachtens überwiegen die Hinweise für eine psychosomatische Störung, eine körperliche Erkrankung ist jedenfalls sehr sicher ausgeschlossen. Sie sollten nun die Suche nach einer körperliche Erkankung beenden und sich ganz der psychischen Gesundung zuwenden.
MfG
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