PatientIn „Louisa“ | 01. Juni 2024

Hallo!
Meine Schwester hat vor ca 7 Jahren ihre Diagnose erhalten.
Ich habe selbst nie eine MS Erkrankung bei mir in Betracht gezogen. Warum auch. In letzter Zeit habe ich aber unspezifische Symptome und nach einem Gespräch mit einem Arzt hat er mir den Floh ins Ohr gesetzt das ich es doch auch haben könnte.
Ich bin 28 Jahre alt und habe 2 MRT Aufnahmen meines Schädels erhalten. Die erste mit ca 16 wegen unklarer Kopfschmerzen und die 2. Mit ca 21 nach einem Autounfall um Verletzungen auszuschließen. Beide ohne KM oder überhaupt einen Fokus auf MS zu haben.
Hätte man auf diesen Bildern bereits Anzeichen sehen können? Man hat ja nicht speziell nach so etwas gesucht. Lohnt es sich diese Bilder erneut zu sichten?

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Carsten Sievers
Neurologe|03. Juni 2024

Hallo Louisa,

MS-Läsionen wären sicher aufgefallen auch ohne Fokus auf diese Krankheit, also müssen sie sich erst einmal keine Gedanken machen. Bei blutsverwandten Geschwistern besteht für den Gesunden ein ca. 3% Risiko, also 97% Wahrscheinlichkeit nie MS zu bekommen.

MfG

PatientIn „Lou“ | 02. Juni 2024

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich hatte auch nie den Hauch einer Befürchtung nur habe in den letzten Monaten Neuropathien die ungewöhnlich regelmäßig aufflammen. Sehstörungen sind in meinen Fall subjektiv schwer zu deuten da Sehstörungen/schwäche bzw Grunderkrankungen von Geburt an bestehen.
Beunruhigt bin ich weiterhin nicht jedoch ne Abklärung ist es wohl doch wert

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Carsten Sievers
Neurologe|03. Juni 2024

ja sicher

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