MS?
Hallo,
Neulich hatte ich eine 30-Minütige Sehstörung auf dem linken Auge (vor 1,5 Wochen) Auf dem MRT waren mehrere kleine Läsionen zu sehen. Meine Neurologin hat gesagt es sei eine Migräne aber MS kann noch nicht ausgeschlossen werden. Ich soll abwarten und in 6 Monaten noch ein MRT machen. Außer ich habe Symptome, dann soll ich sofort kommen und auch erst dann folgt eine Untersuchung des Nervenwassers (aufgrund von Corona ist das Krankenhaus zu meiden). Ich habe gestern Abend einen Schwindelanfall gehabt, ohne das ich jetzt einen Auslöser benennen kann. Ist das jetzt wieder ein Symptom und ich sollte hin? Oder hat das gar nichts damit zu tun? Meine Frage ist jetzt: sollte ich mir jetzt nun eine zweite Meinung einholen oder wirklich 6 Monate warten. Gerade bei MS ist ja wichtig die Therapie früh zu beginnen. Was meinen Sie? Nach weiteren Überlegungen konnte ich mich daran erinnern im Oktober bereits einen Relativ starken Schwindelanfall (den ganzen Abend) gehabt zu haben. Ich habe mir damals nichts dabei gedacht. Was soll ich jetzt machen? Was würden Sie mir raten?
Liebe Grüße
Deine Frage beantwortet
Hallo Leben,
eine 30minütige Sehstörung past zeitlich sehr gut zu einer Migräneaura, aber nicht zu einer MS, das gleiche gilt für die Schwindelattacken (zu kurze Dauer für eine MS). Bei Menschen mit Migräne findet man häufiger kleine Läsionen, auch das passt also zu einer Migräne. Bei einer MS liegen die Läsionen an typischen Stellen und haben eine bestimmte Form, wenn ein Radiologe so etwas sieht weist er in der Regel darauf hin. Ihre Neurologin hat bestimmt eine körperliche Untersuchung durchgeführt (und einen Normalbefund erhoben?), dabei aber wohl keine Hinweis für eine MS gefunden.
Zusammenfassend müssen sie sich sehr wahrscheinlich keine Sorgen über eine mögliche MS machen und können die MT-Kontrolle abwarten.
MfG
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