PatientIn „Mila“ | 27. Juni 2024
Sehr geehrtes Ärzte-Team,
ich habe seit Anfang 2024 die MS Diagnose erhalten. Ich hatte bereits im Januar ein MRT von der BWS und LWS und es hieß im Befund vom Radiologen: „Geringe T2w-Hyperintersität des Myelons auf Höhe von BWK 5/6 über ca. 9 mm, auf Höhe BWK 8 über ca. 9 mm sowie etwas deutlicher mit Auftreibung auf Höhe von BWK 10 über ca. 13 mm (3/8), Flaue T2w-Hyperintensität auch langstreckig im Bereich des Conus medullaris (3/8). Diese Läsionen zeigen keine Kontrastmittelaffinität. Kleine zystische Läsion im Os ilum rechts (4/14).“
Ich habe heute erneut ein MRT gemacht, aber in einer Praxis, die mein Neurologe empfohlen hat. Es wurde ein MRT von der BWS gemacht, jedoch ohne Kontrastmittel (der Grund war es ist so abgesprochen worden (?)). Der Radiologe wollte auch die alten Befunde, um die Bilder zu vergleichen. Jetzt kam der Befund raus und es heißt: „ Abgeflachte Kyphose der BWS mit ausgeprägten Entmarkungsherden der unteren HWS und oberen BWS sowie der unteren BWS bis zur Cauda equina sich erstreckend mit größerem Entmarkungsherd der Cauda equina in Höhe BWK 12. Kein Nachweis eines Bandscheibenvorfalls. Beurteilung: Ausgedehnte Entmarkungsherde von BWK 1 bis BWK 12 mit Punctum maximum der unteren BWS unter Einschluss der Cauda equina ohne nachweisbare Vertebrostenose oder einen Bandscheibenvorfall“
Was hat das für mich zu bedeuten? Habe ich jetzt mehr Herden oder kann man sich auf diesen Befund nicht verlassen, da er sehr wage formuliert ist?
Vielen Dank
MfG
Deine Frage beantwortet
29. Jan. 2026
Hallo Mila,
das MRT ergibt (bei unverändertem Zustand) nur identische Befunde wenn die Untersuchung in den genau gleichen Ebenen, mit gleicher Schichtdicke und gleicher magnetischer Feldstärke durchgeführt wird. Ein gewisser Fehler kann also auftreten. Normalerweise wird ein Radiologe bei Unterschieden in zeitversetzten Aufnahmen im Befund hierauf eingehen, sonst sollte man ihn auffordern dies zu tun. Ich kann das hier unmöglich beurteilen.
MfG
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