MRT
Guten Abend,
ich hatte einen Schub im Januar der 6 Wochen anhielt trotz Kortison.
Mein Neurologe wollte gerne ein neues MRT von meiner BWS meine Symptome waren: neuropatische schmerzen die immer noch bestehen, rechter Tauber Oberschenkel und Knie , sowie ein Schwächegefühl im Bein .
Ich habe den Bericht und leider erst nächste Woche einen Termin.
Beurteilung:
1. Strichförmige, zentral punktförmige Signalanhebung in der T2- Wichtung BWK
2-3, mit Unterbrechung bis BWK5 bei Verdacht auf Syringomyelie DD Entmarkungsherde im Rahmen der Grunderkrankung, keine signifikante KM-Anreicherung, kein Anhalt für ein florides entzündliches Geschehen MRT morphologisch..
2. Ventral im Myelon auf Höhe BWK 6/7 flaues Ödem als Demyelinisierungsherd im Rahmen der ED- Erkranung.
MRT im Oktober 2022:
Bekannte Läsion BWS: TH 5/6 6/7 7/8
Also habe ich durch den Schub neue Läsionen bei 2-3 und 4?
Und den Verdacht auf Syringomyelie ? Kann sowas von der MS kommen , ich musste erstmal schauen was das ist.
Und was wird dagegen gemacht ?
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrte Lilli,
nun, man muss bei Ihnen die MRT´s genau miteinander vergleichen. Es ist allerdings nicht immer einfach, die einzelnen Befunde genau zuzuordnen. Der Radiologe kann nur die Bilder beurteilen. Der Neurologe muss nun prüfen, ob die klinischen Symptomatik zu den Befunden passt. Bei einer Syringomyelie handelt es sich um eine Aufweitung des Zentralkanales im Rückenmark. Diese kann, muss aber nicht neurologische Symptome machen. Man wird diesen Befund schlicht weiter beobachten. Selbst bei sehr großen Syringomyelitiden ist eine Behandlung sehr schwierig. In vielen Fällen sehen wir aber auch kaum bis keine Veränderungen im Verlauf. Wichtig ist und bleibt eine gute Basistherapie, da spinale Herde oft klinisch arge Probleme machen. Und die gilt es zukünftig zu verhindern.
Mit freundlichen Grüßen
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