mrt
Guten Tag.
Seit ca 1 Monat mein Leben hat sich komplett verändert. Alles hat angefangen mit doppelbilder, benommenheit und schwindel, Ich würde sofort überwiesen ins Krankenhaus wo festgestellt würde eine Neuritis vestibularis links. 2 Tage danach kamm Fieber.
Nach 2 Woche Gleichgewichts übungen, keine Verbesserungen. Cinnarizin bringt nichts. Wird also ein cmrt durchgeführt, gleichzeitig eine Untersuchung beim Augenarzt und einen beim HNO Arzt. Augenarzt unauffällig, HNO Arzt nicht einverstanden mit die Krankenhaus Diagnose und empfiehlt eine
neurologische Untersuchung zu machen. Solange kommt die cMRT Ergebnisse und die lautet:
Nachweis einzelner kleine marklageläsionen. Eine läsion knapp 5mm auch im Bereich des penduculus cerebelli inferior links und fraglich im posterioren Abschnitt des Corpus callosum, soweit abgebildet kein Nachweis pathologischen kontrastmittelaufenehmender Läsionen. Insgesamt ist jedoch eine chr. entzündliche prozess mit supra- und infratentorieller Beteiligung nicht sicher auszuschließen. Zudem enger neurovaskulärer Kontakt eines zarten AICA Astes zum hirnaustritt des Nervus vestibulocochlearis und facialis recht.
Bis heute die benommenheit lässt nicht nach, Schwindel steigt desto mehr Ich mich bewege und doppelbilder kommen ab und zu auch...
Termin bei der Neurologe findet ins 2 woche statt sowie in 3 Monate wieder ein cmrt...
Was passiert mit mir? Einige sprechen von MS, andere vom ZNS... Ich bin besorgt...
Mit freundlichen Grüßen
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrte/r Tano,
nun, da bei Ihnen Befunde vorliegen, die auf mehrere Dinge hindeuten können, bedarf es einer guten Diagnostik. Eine Neuronitis vestibularis macht zwar akut schwere Probleme, ist aber eher harmlos und heilt in der Regel folgenlos aus. Eine HNO-ärztliche Prüfung der Kalorik kann die Diagnose klären. Die MRT-Herde, insbesondere der Im Pedunkulus cerebelli, kann auch Schwindel verursachen. Eine Abklärung einer MS incl. Liquor und EP´s ist sinnvoll und notwendig.
Ein neurovaskuläre Kompressionssyndrom am Vestibulocochleoaris kann auch Schwindel verursachen, dann aber eher flüchtig, immer wieder mal auftretend. Es ist unwahrscheinlich, dass dies klinisch relevant ist.
Wie schon gesagt, Sie brauchen jetzt einen Arzt, der sich die Mühe gibt, die einzelnen Punkte in Detail zu prüfen. Ihre Sorge und Unsicherheit kann ich verstehen, aber wichtig ist nun, Schritt für Schritt den Befunden nachzugehen und ggf. eine entsprechende Behandlung einzuleiten.
Mit freundlichen Grüßen
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