Lumbalpunktion negativ - Trotzdem MS?
Hallo, mein Name ist Pia und ich bin 19 Jahre alt. Ich hatte extreme Kopfschmerzen täglich mehrere Stunden anhaltend, Kribbeln in den Händen und Füßen, schwäche Gefühl in den Beinen, starke Schwindelanfälle mit zusammen Brüchen und wurde daraufhin weil kardiologisch alles inordnung ist zur Neurologie geschickt. Es wurde ein MRT gemacht bei dem weiße Stellen gefunden wurden sowohl im Gehirn als auch im Rückenmark darauf hin sagte mir der Radiologe das er sich sicher ist das es sich um MS handelt aber noch eine Blutentnahme und eine Lumbalpunktion erfolgen muss um die Diagnose zu bestätigen. Also wurde ich stationär im Krankenhaus aufgenommen und es wurden einige Test gemacht. Meine Blutwerte sind nicht inordnung ich habe einen starken Vitamin D, Vitamin B12 und Eisenmangel, meine Thrombozyten sind immer wieder erhöht und meine Nierenwerte und CRP sind ebenfalls nicht inordnung. Als ich dann noch eine Refluxösophagitis bekam wurde eine magenspieglung durchgeführt die ob. war, mein Arzt kann sich nicht erklären warum meine Blutwerte nicht inordnung sind und ich die Vitamine trotz Medikamente und 1 mal im Monat venöse Zugabe nicht aufnehme. Meine Lumbalpunktion war negativ daraufhin hat meine Neurologin mich nachhause geschickt und mir gesagt das die weißen Flecken im mrt ein zufallsbefund sei. Nach einem Monat haben wir ein weiteres MRT gemacht bei dem der Befunde unverändert war. Nachdem ein paar Monate vergangen sind und ich mit meinen Symptome einfach weiter gemacht hab verschlimmerte sich meine Lage. Mittlerweile hab ich hin und wieder krampfartige Lähmungserscheinungen im rechten Arm und der rechten Hand, bin andauernd müde und erschöpft schaff es nach der Arbeit kaum nachhause zu fahren mit meinem Auto, habe ein verschommenes sehen ab und zu auf dem linken Auge für einige Minuten, starke stechende Kopfschmerzen die wenn sie auftreten mich komplett ausloggen, hitzeattacken, weiter Synkope Anfälle, brennende Schmerzen im rechten Knie sowie ein Schwächegefühl und dadurch Probleme beim Gehen. Und das Kribbeln in den Händen hat stark zugenommen. Ich habe mich gefragt ob es sein kann das trotz negative Lumbalpunktion eine MS vorliegen kann. Ich weiß momentan einfach nicht weiter. Mein Radiologe ist sich in der Diagnose sicher, meine Neurologen sagt nein durch die Lumbalpunktion, mein Hausarzt weiß nicht weiter und hat mir das auch offen so gesagt, mein Kardiologe findet keine Ursache, mein Orthopäde hat mir eine Bandage anfertigen lassen für mein rechtes Bein und meine Blutwerte werden einfach nicht besser trotz der Medikamente. Ich bin noch so jung und möchte auch nicht an MS erkrankt sein doch ich will endlich wissen was mit mir nicht stimmt und das sich meine Ärzte nicht einigen können macht mich noch hilfloser. Vielleicht kann mir hier was geraten werden.
Deine Frage beantwortet
Hallo Pia,
zuerst möchte ich sagen, das ich eine MS bei normalem Liquorbefund für sehr unwahrscheinlich halte, auch passen verschiedene Symptome und die zeitlichen Abläufe nicht.
Der MRT-Befund sollte aber unbedingt geklärt werden, gerade wegen ihres Alters. Das gilt auch für die unklaren internistischen Auffälligkeiten.
In dieser Konstellation sollte eine Untersuchung in einem übergeordneten Zentrum, z.B. einer Universitätsklinik erfolgen, dies kann dort auch ambulant erfolgen.
MfG
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