Lumbalpunktion
Guten Tag, mich quälen immer wieder verschiedene körperliche Symptome und die Angst vor MS. 2017 wurde zur Sicherheit eine Punktion gemacht, weil das Kopf MRT Läsionen aufzeigte. Diese waren nicht entzündet. Punktion war nun auch negativ. Wie wahrscheinlich ist es trotz negativer Lumbalpunktion 5 Jahre später doch MS zu haben? Beschwerden sind bis heute pelzige Fußsohlen(nur bei Belastung) LWS MRT war ohne Befund. Brennen, Taubheitsgefühle mal re mal li mal mehr mal weniger jeden Tag. Auch Arme und Hände sind davon betroffen. Zudem glaube ich mich schwächer zu fühlen. Bin Anfang 40. Hatte noch nie Ausfallerscheinungen. Alles nur Einbildung? Seit 2017 lässt es mir keine Ruhe, weil ich einfach riesen Angst vor dieser Krankheit habe! Zudem leidet meine Lebensqualität stark unter den körperlichen Symptomen. Fühle mich dadurch unsicher. Alles dreht sich gedanklich nur noch darum.
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrte Lilly,
zum einen passen wechselnde Symptome nicht zu einer MS. Wichtig zu wissen wäre der Befund des MRTs im Bereich der HWS, da nur diese Stelle Beschwerden an Armen und Beinen erklärt. Auch die SEP wären interessant zu wissen. Ein negativer Liquor Befund spricht gegen eine chronisch entzündliche ZNS Erkrankung wie MS, schließt diese aber nicht aus. Demnach bedarf es noch weiterer Angaben, um eine mögliche Ursache eingrenzen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
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