Liegt eine MS?
Guten Tag,
ich hatte über 3 Wochen immer wieder ein Kribbeln in den Händen und Füßen. Das Kribbeln war immer recht flüchtig und örtlich gebunden.
Meistens bin ich morgens ohne irgendwelche Symptome aufgewacht - Das Kribbeln kam erst im Laufe des Tages.
Beim Neurologen wurde ich zuerst körplicher untersucht zudem wurde eine NLG und eine SEP-Untersuchung durchgeführt. Alle Werte waren normal.
Der Neurologe vermutet zu 90% psychosomatische Symptome. Dies würde auch passen. Ich stehe beruflich extrem unter Strom und zudem fokusiere ich mich sehr auf die og. Symptome. Hatte ca. einen Monat vorher sporadisch das Gefühl von Regentropfen auf der Haut.
Gleichwohl wurde ein MRT vom Schädel und HWS durchgeführt. Ausschluss Myelitis / Encephaltits.
Das MRT war ohne Kontrastmittel und unauffällig. Hatte zwar nach KM gefragt aber dies sei wohl nicht nötig, da es wohl ein neues MRT sei.... Ist das so? Einzige Diagnose war eine Streckfehlhaltung der HWS.
Mit dem Wissen ist von jetzt auf gleich das Kribbeln komplett verschwunden. Das war sehr beruhigend.
Seitdem sind zwei Wochen beschwerdefrei vergangen.
Seit gestern habe ich am linken Unterarm ein leichtes Muskelzucken. (Zuckt 4-5 mal) und vlt. 1 oder 2 mal am Tag. Das ganze ist leicht störend und ich merke dabei eine innere Unruhe. Des Weiteren habe ich auch ab und an ein Lidzucken am linken Auge. (Zuckt 1-3 mal) und vlt. 1 oder 2 mal am Tag.
Jetzt habe ich Angst, dass im MRT etc irgendwo etwas übersehen wurde. Warum wurde kein KM verwendet.
Wie ist Ihre Einschätzung?
Danke und viele Grüße
Deine Frage beantwortet
Hallo John,
ihre Beschwerden lassen nicht an eine MS denken. Das MRT wird primär ohne KM durchgeführt, falls sich während der Untersuchung Unklarheiten ergeben wird die Untersuchung mit KM wiederholt. Falls im MRT alles normal ist, ist die KM-Gabe nicht notwendig. Moderne MRT mit hoher Magnetfeldstärke haben eine ausreichende, sehr hohe Auflösung.
MfG
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