Kribbeln etc.
Guten Tag,
bei mir wurde vor 7 Monaten die Diagnose RRMS gestellt, ich hatte im Mai 2023 eine schwere Sehnerventzündung, die leider nicht ganz ausgeheilt ist.
Seither werde ich mit Copaxone behandelt.
Ich habe immer wieder Beschwerden wie Kribbeln in den Beinen, meine Hände schlafen ein, einseitiges Schwächegefühl in den Beinen, Zucken der Augenlider, Schwindel etc. Es hält immer ein paar Tage an, verschwindet dann wieder um an einer anderen Körperstelle wieder zu kommen.
Ich habe zwei kleine Läsionen in der HWS, Schädel MRT ist unauffällig.
Ich bin sehr verunsichert, weil mir gesagt wurde, dass man während den Schüben symptomfrei ist, aber davon ist bei mir keine Rede.
Kann es sein, dass ich ein stärkeres Medikament brauche?
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrte Iris,
vermutlich haben Sie sich verschrieben. Nicht während sondern zwischen den Schüben sollte man beschwerdefrei sein. Während eines Schubes hat man natürlich neurologische Defizite. Nun es kann sein, dass die Herde im Bereich der HWS zu bleibenden neurologischen Ausfällen führt, die Sie mal mehr und mal weniger spüren. Es ist erst einmal gut, dass Ihre Erkrankung anhand des MRT-Verlaufes nicht aktiv zu sein scheint. Nur wenn man dies unter der Therapie bejahen würde, wäre in meinen Augen ein Therapiewechsel angezeigt. Sie sind natürlich durch Ihre Erkrankung sensibilisiert und es ist nicht immer einfach, die Dinge, die man spürt, richtig zuzuordnen. Bleiben Sie in regelmäßiger neurologische Behandlung/Untersuchung (EDSS - Verlauf ?), lassen Sie immer wieder mal elektrophysiologische Messungen ergänzend und auch weitere MRT-Kontrollen vornehmen. Nur so wird man ein Gefühl für die Dynamik Ihrer Erkrankung bekommen.
Mit freundlichen GRüßen
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