PatientIn „mamia65“ | 13. Sept. 2022

Sehr geehrter Expertenrat, sehr geehrter Herr Doktor!

Ich benötige Ihre Hilfe!

Nachdem mir 8/2008 die Diagnose MULTIPLE SKLEROSE gestellt wurde, ich nach 7 Monaten Basistherapie mit einem INTERFERON eine medikamentinduzierte Hepatitis bekam, wurde ich 12/2009 auf COPAXONE 20 mg eingestellt. Dieses injizierte ich bis 8/2017 täglich und wechselte dann auf die 40 mg-Variante, bis heute. Der Krankheitsverlauf ist gutartig – keine nachgewiesenen Schübe seither. Heute bin ich 57 Jahre.
Wegen großen Hautproblemen (Lipoatrophie, Verhärtungen, etc.) ist es mir nicht möglich diese Therapie fortzusetzen und so stellt sich die Frage, ob ich auf das Medikament VUMERITY umgestellt werden kann!

Hierzu hätte ich Fragen und bitte Sie um Hilfe! Der Produktinformation der EMA zufolge (https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/vumerity-epar-product-information_de.pdf):

1. Wie lange sollte der zeitliche Abstand von Glatirameracetat zu der neuen Therapie mit VUMERITY sein?
“Bei der Umstellung von Patienten von einer anderen immunmodulierenden Therapie auf Vumerity sollte die entsprechende Halbwertszeit und der Wirkmechanismus der vorherigen Therapie berücksichtigt werden, um eine additive immunologische Wirkung bei gleichzeitiger Verminderung des Risikos einer MS-Reaktivierung zu vermeiden.”

2. “Mögliche Risiken im Zusammenhang mit einer Acetylsalicylsäure-Therapie sollten vor der gleichzeitigen Gabe von Vumerity bei Patienten mit schubförmig remittierender MS in Betracht gezogen werden.
Mein Hämatokrit-Wert von letzter Woche bleibt erhöht und ich würde die seit 13 Jahren dauernde Blutverdünnung mit ASS 100 protect (wegen Venenastverschluß der Netzhaut im linken Auge 2008/2009 und bestehender Venenschwäche mit rezid. Thrombophlebitis) gerne fortsetzen!” Sollte ich ASS absetzen? Welche Alternative gäbe es? Welchen anderen Thrombozytenaggregationshemmer kann ich nehmen?

Wenn Sie so freundlich sein könnten mir baldmöglichst kurz zu antworten, bin ich Ihnen sehr dankbar!

Ich sende freundliche Grüße,

mamia65

Profilbild des Experten

Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|13. Sept. 2022

Hallo mamia65,

ihre Frage ist sinnvoll und muss mit ihren behandelnden Ärzten geklärt werden weil hier gilt:

Leider können wir in diesem Forum keine Auskünfte zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln oder einer Behandlung mit diesen beantworten. Bitte wenden Sie sich bei solchen Fragen an Ihren behandelnden Arzt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

MfG

Die Beiträge werden unverändert übernommen. Es erfolgt keine Prüfung oder Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik oder darin getätigter Aussagen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität dieser Beiträge übernimmt die Merck Healthcare Germany GmbH keine Verantwortung.