PatientIn „karlsruher“ | 02. Jan. 2024

Sehr geehrte Dres,

ich habe folgendes Problem. Ich habe aufgrund einer Fehlinterpretation meiner Befunde aufgrund einer Querschnittsmyelitis mit Rolliabhängigkeit 2016 die Diagnose MS erhalten. Aufgrund der gleichzeitigen Skleritis und der Befunde wurde ich von den Augenärzten zum Rheumatologen geschickt, welcher mich nach Uveitisschema erfolgreich mit Ciclosporin behandelte. Mit den anderen Befunden wollte er nichts zutun haben, obwohl ich ihn mehrmals auf Kollagenosen ansprach, was er stets kategorisch verneinte.
Nun habe ich meinen ersten Neurologen aufgesucht, welcher die Diagnose ZNS-Kollagenose aufgrund der Befunde stellte.

Nun zum Problem. Nach der Diagnose hat mein Rheumatologe die Behandlung mit Ciclosporin abgesetzt ohne Alternative. Nach mehrmaligem Nachhaken möchte er plötzlich, dass die Augenärzte die Diagnose Skleritis in Uveitis transformieren. Natürlich passt eine Uveitis besser zu MS, aber so langsam komme ich mir schlecht versorgt vor. Rheumatologenwechsel ist aussichtslos, man nimmt keine vorbehandelten Patienten.

Können sie mir dieses Vorgehen und einen etwaigen Ausweg aus meiner nicht enden wollenden Misere aufzeigen?

Herzliche Grüsse

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Carsten Sievers
Neurologe|02. Jan. 2024

Hallo karlsruher,

das scheint mir ein Problem der ärztlichen Versorgung (in Karlsruhe?) zu sein. Vielleicht kann ihr Neurologe sie an einen Rheumatologen vermitteln, oder es gibt eine rheumatologische Ambulanz in einem örtlichen Krankenhaus ohne komísche knock-out-Regeln. Zur Not hilft eine Anfrage bei der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung mit Schilderung des Problems.

MfG

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