Diagnose (3)
Danke! ☺️
Ich behaupte die Untersuchungen wurden immer zu „ungünstigen“ Zeitpunkten gemacht. Nervenwasser war zu Beginn der Symptome. Habe nun schon öfter gehört das es erst im Verlauf auffällig wird.
MRT wurde zwar mit Symptomen gemacht jedoch könnte die Entzündung schon abgeklungen sein oder die Herde waren so klein das sie nicht gesehen wurden.
Die neurologischen Untersuchungen sind bei Sensibilitationsstörung nicht immer auffällig.
Habe also wenig Beweis dafür es nicht zu haben.
Das Einzige was bleibt sind meine zahlreichen und doch eindeutigen Symptome und die passenden Blutwerte.
Seelisch scheinen mir die Symptome doch etwas zu heftig und komplex.
Falls die Antikörper nun negativ ausfallen. Haben sie noch einen Tipp? Sollte dann noch einmal erneut das Nervenwasser gezogen werden?
Ich benötige endlich die Diagnose um in Therapie zu gehen.
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrte Jim,
unauffällige Untersuchungen werden oft in Frage gestellt. War die Auflösung gut genug ?War der Zeitpunkt richtig ? War das richtige Organ untersucht worden ? Es ist zwar richtig, dass die MS eine dynamische Untersuchung ist, wenn man allerdings an so vielen Stellen neurologische Defizite hat, dann kann dies nicht mit einem unauffälligen MRT-Befund einhergehen. MS-Herde hinterlassen Defekte / Narben im ZNS, die auch auf Dauer zu sehen sind. Wenn das MRT vor mehr als einem 1/2 Jahr gemacht wurde, kann man es kontrollieren. Auch eine Kontrolle des fachärztlichen klinischen Befundes, der VEP und SEP ist einfach durchführbar. Zudem wäre ein Routinelabor mit Bestimmung von Entzündungsparametern und einer Basis-Rheumaserologie sinnvoll. Eine LP halte ich erst nach o.g. Untersuchungen für notwendig.
Mit freundlichen Grüßen
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