Der Wunsch nach Klarheit
Hallo, seit Jahren suche ich nach Antworten: Seit 2013 leide ich unter Blasenentleerungsstörungen und 2017 hatte ich plötzlich einen tauben Arm und es wurde im MRT eine T2 Läsion im Rückenmark (HWS) festgestellt und die oligoklonalen Banden im Liquor (nicht im Serum) waren positiv. Es hieß, es könnte eine erstmanifestation von MS sein. Seit dem plagen mich u.a. Konzentrationsschwierigkeiten, Abgeschlagenheit/Müdigkeit und Missempfindungen in verschiedenen Körperteilen (bspw Wärmeempfindlichkeit) und Sehstörungen (ohne Befund). Ende 2023 konnte ich eines morgens nicht mehr aufstehen, weil mein Bein mich nicht mehr tragen konnte (starkes Schwächegefühl und „Bein ist weggeknickt“) und zusätzlich hatte ich ein kribbeliges Gefühl und wie elektrische Blitze in meinem Bein und es „schlug“ unkontrolliert aus bzw zuckte stark. Mein Gang war unsicher (nur mit Krücken möglich) und meine Reflexe gesteigert. Liquorbefund wieder oligoklonale Banden positiv (im Serum nicht). MRT Schädel plus Rückenmark lt. Radiologe unauffällig, nur die alte Läsion war zu sehen. Kortisontherapie schlug wieder rasch an, wie 2017. Ich frage mich, ob es doch MS sein könnte oder ist das durch die fehlenden weiteren Läsionen ausgeschlossen?
Deine Frage beantwortet
Hallo allebasI,
wenn sie 2013 ohne spezifische keine neuen Läsionen nachgewiesen werden könnten halte ich eine MS für weitgehend unwahrscheinlich. Ich empfehle eine rheumatologische Abklärung (falls nicht schon erfolgt) mit der Frage eines anderen autoimmun vermittelten Prozesses.
MfG
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