Ausschluss MS mit MRT mit Kontrast?
Hallo,
ich bin 49 Jahre alt, männlich, wiege 68 kg, bin 178cm lang. Ich war Raucher seit 32 jahren bis vor Kurzem. Seit über 3 Wochen habe ich Sensibilitätsstörungen, d.h. Kribbeln an beiden Händen, beiden Füssen, im Rücken und im Gesicht. Diesbezüglich war ich zuerst in der Ambulanz vor 15 Tagen, wo nach einem EKG, Blutcheck und CT gesagt wurde, dass Sensibilitätsstörungen unklar sind und auf ambulante cMRT und Neurologie verwiesen wurde. Im Anschluss war ich beim Neurologen, der mich untersucht hat und einen EMG und mehrere MRT mit Kontrast hat machen lassen: vom Kopf, vom Rücken bis zur LWS. Die Aussage des Neurologen ist, dass bei den MRT's keine Multiple Sklerose feststellbar ist und ich garantiert keine MS habe. Ich habe lediglich einen Vorfall im HWS (schon seit über 10 Jahren), eine Skoliose und im Bereich der LWS. Beim Check des Blutzuckers wurde zwar festgestellt, dass ich kein Diabetiker bin, doch dass der Blutzuckerspiegel auf nüchternen Magen zu hoch ist und ich auf zuckerreiche Nahrung verzichten muss. Ausserdem sehe ich zur Zeit etwas verschwommen, was aber im Gegensatz zu der Sensibilitätsstörung nicht kontinuierlich ist. Mit Rauchen habe ich vor 18 Tagen aufgehört. Alkohol nehme ich 3 Mal die Woche abends ung. 4 Fl. Bier. Das Kribbeln in beiden Händen, beiden Füssen und im Gesicht läuft kontinuierlich seit über 3 Wochen. Kann ich der Aussage des Neurologen vertrauen, dass ich keine MS habe? Stimmt die Aussage, dass MS immer unilateral also auf einer Körperhaelfte sich z.B. mit Kribbeln bemerkbar macht? Oder kann bei MS trotz dieser Aussage auch auf beiden Händen, beiden Füssen und beiden Gesichtshälften ein Kribbeln bestehen? Sollte ich sicherheitshalber eine Lumbalpunktion machen lassen, um wirklich MS auszuschliessen?? Nach welchem Krankheitsbild sieht Ihrer Meinung nach meine Darstellung aus?
Freundliche Grüsse
Deine Frage beantwortet
Hallo Vannel,
sie können ihrem Neurologen vertrauen, ich sehe es genau wie er.
MfG
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