Ausschluss MS
Sehr geehrtes Expertenteam,
Ich bin nach einer diagnostischen Abklärung einer MS immer noch stark verunsichert, inwiefern ich mich nun auf die Ergebnisse verlassen kann. Aufgrund einer tauben Zehenspitze (rechts über 4-6 Wochen, links einige Tage), welche nun wieder ein intaktes Gefühl hat, wurde bei mir ein MRT gemacht.
Dabei wurden bifrontal subkortikal 2 kleine Läsionen (kleiner als 3mm) gefunden. Die Radiologin hat mich stark verunsichert und meinte aufgrund meiner Symptome müsste ich eine weitere Abklärung durchführen, auch wenn die Läsionen nicht eindeutig typisch wären. Als differenzialdiagnose erwähnte sie postenzündlich, aber in keinem Wort, dass es auch harmlos sein könnte.
Was bedeutet das, Bzw spricht das nicht auch für eine MS? Mein Labor und der liquor waren bis auf einen VitB12 Mangel komplett unauffällig. Trotzdem kann man damit ja eine MS nie zu 100% sicher ausschließen. Ich bin erst 25 und habe keine Migräne oder Ähnliches, was die Läsionen erklären könnte. Kann ich erst nach einer unauffälligen weiteren MRT Untersuchung beruhigt sein (und zu welchem Zeitpunkt müsste diese erfolgen?) oder ist dies nicht mehr nötig? Das Ganze beschäftigt mich nun seit ca 3 Monaten und lässt mich nicht wirklich ruhen.. vor einer erneuten Untersuchung habe ich durch die schlechte erste Erfahrung leider sehr viel Angst..
vielen Dank!
Deine Frage beantwortet
Hallo Sarah,
eine mögliche MS wurde bei ihnen gründlich untersucht und ausgeschlossen. Die Wahrschenlichkeit eine MS zu kommen bewegt sich bei ihnen also im Wert für die gesunde Bevölkerung von ca. 0,%. Das ist der Wert, der mindestens für alle Menschen gilt und der von "nicht 100%ig" abgezogenwerden muss, Erbgebnis 99,9%. Bei ihnen ist dieser Wert für eine gewisse Zeit sogar besser, weil ja MS ausgeschlossen wurde. Eine MRT-Kontrolle halte ich nur bei neu auftretenden passenden Beschwerden für gerechtfertigt.
MfG
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