PatientIn „Marlenchen“ | 23. Aug. 2022

Guten Tag, ich habe seit 2005 bestätigte MS. Damals hat ich eine komplette
Lähmung der linken Körperhälfte. 2008 nochmal eine Sehnerventzündung.
Bis auf leichte Taubheitsgefühle im linken Bein, ist alles wieder in Ordnung.
Damals bekam ich 30 % Behinderung.
Mittlerweile habe ich Konzentrationsschwierigkeiten, Blasenprobleme und
Fatigue.
Ich fühle mich nicht mehr in der Lage, meine Arbeit als Kassiererin auszuführen.
Jetzt ist noch eine Depression dazu gekommen. Ich würde gerne 50 % Behinderung beantragen, damit ich die Rente beantragen kann. (werde
nächstes Jahr 62). Bitte denken Sie nicht, dass ich nicht mehr arbeiten
möchte, ich arbeite seit 20 Jahren in der gleichen Firma und ich bin
gerne arbeiten gegangen.
Können Sie mir helfen?
Ich würde mich sehr für die Beantwortung meiner Anfrage freuen.
mfg

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Deine Frage beantwortet

Dr. med. Detlev Schneider
Neurologe|25. Aug. 2022

Sehr geehrte Marlene,

die Höhe des Behinderungsgrade richtet sich nach der Schwere und der Summe der Behinderungen, die sich als Folge der Erkrankungen ergeben. Dabei sagt die Höhe noch nicht zwangsläufig etwas darüber aus, ob ein Rentenantrag Erfolg hat. Es ist zu klären, ob Sie am allg. Arbeitsmarkt noch eine Tätigkeit wahrnehmen können. Dafür werden unterschiedliche Gutachten erstellt werden müssen (neurologisch, psychiatrisch, urologisch und ggf. auch neuropsychlogisch).

Mit freundlichen Grüßen

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