PatientIn „Max23“ | 05. Juli 2023

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit kurzem quält mich die Angst, ich könnte an ALS erkrankt sein. Angefangen hat alles mit kleinen, häufigeren und unwillkürlichen Bewegungen der bzw. an den Extremitäten, oft nur ein Zucken oder Zittern. Zu dem Zeitpunkt waren es allerdings noch keine Faszikulationen, da eben tatsächlich eine Bewegung zustande gekommen ist und das für Faszikulationen typische Muskelgefühl gefühlt hat. Faszikulationen kamen dann aber kurze Zeit später hinzu (zugegebenermaßen nachdem ich mich über das ALS
Krankheitsbild informiert hatte), hauptsächlich in den Beinen und in den Füßen und während Ruhephasen sowie beim Meditieren. Gelegentlich aber auch in den Armen und spontan bei alltäglichen Aktivitäten. Seit Kurzem habe ich außerdem das Gefühl, dass mein Gang und Stand unsicherer geworden ist und ich allgemein schwächer geworden bin - wobei mir das aber eher im Alltag auffällt und noch nicht im Fitnessstudio (Da ich allerdings längere Zeit kaum trainiert habe fehlt mir auch ein direkter Vergleich). Ich weiß, dass eine solche Erkrankung mit 23 Jahren relativ unwahrscheinlich ist, dass es am vermehrten Stress, den schlechten Schlafgewohnheiten und der Wiederaufnahme des Trainings liegen kann…gleichwohl kann ich mir einfach nichts schlimmeres vorstellen, habe permanent Bilder von Stephen Hawking im Kopf und zähle jeden nicht ganz sauberen Schritt und jede Ungeschicklichkeit. Ich komme mit dieser Angst nicht zurecht und überlege jetzt, welche Untersuchungen ich wo in die Wege leiten sollte, um eine solche Erkrankung ausschließen zu können?

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Carsten Sievers
Neurologe|06. Juli 2023

Hallo Max23,

dieses Forum befasst sich mit Fragen zu MS. Ihre Beschwerden und ihr Alter passen nicht zu ALS. Angst sollte psychatrisch und/oder psychotherapeutissch behandelt werden.

MfG

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