Sorge vor Erkrankung des ZNS
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor etwa 8 Wochen (Anfang Juli 20223) sind mir das erste Mal der kleine und der Ringfinger nachts eingeschlafen. Zwischenzeitlich ist das in beiden Händen der Fall gewesen. Ein minimales Kribbeln habe ich seit Mitte Juli, auch tagsüber. Seit Anfang August trage ich nachts Orthesen, die das Abknicken des Armes im Ellenbogen verhindern. Eingeschlafen sind die der kleine und der Ringfinger seitdem nur noch selten. Das leichte kribbeln am Tag hält leider noch an und verstärkt sich bei der Arbeit am PC.
Ich habe aber seit Mitte Juli auch Kribbeln in den Füßen und leichte Taubheit, sowie ein Spannungsgefühl in den Hautarealen des Schienbeins.
Wenn ich abends liege, verschwindet das Kribbeln in den Füßen fast gänzlich, ist aber am nächsten Tag, bei häufiger sitzender Tätigkeit wieder da.
Im Bereich L5/S1 hatte ich mit 27 Jahren (2002) einen Bandscheibenvorfall und zu der Zeit in den Füßen und Unterschenkel ähnliche Beschwerden.
Durch viel Sport sind diese Beschwerden allerdings deutlich zurückgegangen. Seit dem Jahreswechsel 2022/23 konnte ich aufgrund von starken Kniebeschwerden kein Sport mehr machen.
Aufgrund der gleichzeitig auftretenden Beschwerden bin ich in Sorge, ob es sich um eine schwerwiegende neurologische Erkrankung (z.B. MS) oder Polyneuropathie handeln könnte.
Allerdings neige ich auch zu Ängsten.
Können Sie eine Einschätzung dazu geben, ob meine Sorgen berechtigt sind?
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Deine Frage beantwortet
Hallo Thomas,
die Beschwerden passen nicht zu einer MS, könnten aber im Zusammenhang mit einer Polyneuropathie stehen. Das sollten sie neurologisch untersuchen lassen.
MfG
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