PatientIn „Babsi“ | 24. Jan. 2024

Sehr geehrte Experten,

Ich werde auf Grund meiner schubförmig- progredienten MS seit November mit Kesimpta behandelt.

Jetzt soll ich an der Schulter (Kalkeinlagerungen, Entzündung von Schleimbeutel, Sehnen und Muskeln) operiert werden.

Muss ich hinsichtlich der Gabe von Kesimpta auf einen Mindestabstand achten?
Besteht durch die OP ein noch höheres Risko für einen erneuten Schub bzw. weitere Verschlechterung meiner MS?

Vielen Dank für die Beantwortung.

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Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|24. Jan. 2024

Hallo Babsi,

zu einzelnen verschreibungspflichtigen Medikamenten dürfen wir hier nicht Stellung nehmen. Bei einer Immuntherapie ist vor einer Operation grundsätzlich die aktuelle Immunkompetenz (Blutuntersuchung) zu Prüfen und Op-Termin und/oder die Therapie ggf. anzupassen, weil sonst Komplikationen auftreten können. Dabei müssen ihre Ärzte eingebunden werden. EIn operativer EIngriff ist ähnlich einer Infektion immer Stress für das Immunsystem und dadurch abhängig vom Ausmaß des Eingriffs ein mehr oder weniger hohes Risiko für eine Schubprovokation.

MfG

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