PatientIn „Lyv3fachMama“ | 05. Aug. 2022

Hallo, ich hatte im vergangenen Winter nach der Geburt meines dritten Sohnes einen Schub, der meine Gehfähigkeit stark beeinträchtigt hat. Durch Physiotherapie habe ich zumindest das normale Laufen wieder erlangen können, mit kleineren Ausfällen auf der rechten Seite.
Seit dieser Woche Dienstag habe ich immer wieder Probleme mit dem linken Bein. Es fühlt sich steif an, obwohl ich in ruhigen Momenten, wenn ich komplett entspannt bin voll bewegungsfähig ist, hinzu kommen teils starke neuropathische Schmerzen, die sich allerdings auf den gesamten Körper verteilen, auch mal schlimmer mal weniger schlimm, dann wieder weg. Erst dachte ich, es handelt sich um einen Pseudoschub, was dagegen spricht ist die Zeit, die neun Probleme auf der linken Seite statt einer Verschlechterung der Symptome auf der rechten Seite, was ich nicht einordnen kann sind die unterschiedlich starken Ausprägungen der Symptome über den Tag.
Ist es das Uhthoff Phänomen, kann es am Stress liegen oder vielleicht doch ein neuer Schub?
Mein Neurologe befindet sich derzeit im Urlaub und ich bin allmählich sehr am verzweifeln, woran es jetzt liegt und was ich am besten tun sollte. Ich danke im Voraus für eine Antwort.

Profilbild des Experten

Deine Frage beantwortet

Dr. med. Detlev Schneider
Neurologe|13. Aug. 2022

Sehr geehrte Fr. L.,

aus der Ferne ist es natürlich sehr schwierig, eine vernünftige Erklärung zu finden. Es könnte sein, dass sich im Verlauf eine muskuläre Spastik entwickelt hat. Ein Uhthoff-Phänomen ist eine Verschlechterung von ms-Symptome bei Temperaturerhöhung. Danach klinkt es bei Ihnen allerdings nicht. Im Zweifelsfall sollten Sie sich in einer Ambulanz einer neurologischen Klinik vorstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Beiträge werden unverändert übernommen. Es erfolgt keine Prüfung oder Korrektur von Rechtschreibung, Grammatik oder darin getätigter Aussagen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität dieser Beiträge übernimmt die Merck Healthcare Germany GmbH keine Verantwortung.