Parästhesien - Bitte um Expertenratschlag
Guten Tag!
ich habe schon ca ein
Jahr lang immer wiederkehrende Beschwerden - parästhesien, ein Kribbeln Beinen und unterer Rücken.
Das erste Mal bemerkt habe ich es zunächst nur nach bzw während meiner Laufrunden. Eigentlich immer erst beim Stehen
bleiben, und zwar ein Kribbeln in beiden Beinen, Oberschenkel, Jnterschenkel, mal hinten mal
vorne. aber immer eigentlich beidseitig.
danach hat sich dieses Kribbeln auch immer mehr in den Alltag integriert. Dauert dann so 20-60 Minuten schätzungsweise an, bis ich es dann gar nicht mehr spüre.
was mir aufgefallen ist, ist dass wenn es gerade präsent ist und ich den Kopf nach unten beuge, das kribbeln verstärkt wird. ich kann aber durch Kopfbeugen kein
Kribbeln ( wenn eben gerade ncijt vorhanden) erzeugen, aber eindeutig verstärken.
Nun haben mlr auch Ärzte bereits gesagt, dass Kribbeln
bei MS dauerhaft vorhanden ist. Könnten Sie das kurz erklären? Ist bei MS bedingtem Kribbeln ein Kribbeln ohne Pause also 24/7 charakteristisch?
danke für Ihre Einschätzung und Hilfe.
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrte Babsi,
wenn ein MS-Herd im zentralen Nervensystem vorliegt, dass kommt es im Zentrum der Entzündung zu einer umschriebenen Zerstörung von Nervenzellen, die mit neurologischen Defiziten einhergehen. Im Umfeld beeinträchtigt ein Ödem, eine Schwellung die Funktion der anderen Nervenzellen und geh auch mit neurologischen Deiziten einher. Diese bildet sich sich allerdings in den nachfolgenden Wochen zurück. Defizite können aber auch bleiben, wenn "der Kern" größer ist. Ein ständiges Kommen und Gehen von Missenpfindungen kann es demnach nicht bei einem MS-Herd geben, da dieser entweder da ist oder nicht.
Typisch wäre: frischer MS-Herd => tauber Arm/Hand, nach 10 - 30 Tagen lnagsame Rückbildung => verbleibende sensible Störung der Hand (im Einzelfall auf Dauer)
Mit freundlichen Grüßen
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