MS und zervikale Myelopathie
Hallo Herr Dr. Schneider,
ich habe schon mal eine Frage gestellt zu meinem o.g. Problem. Ich bin mittlerweile an der HWS am 20.05.2021 operiert worden mit Einsätzen von Cages C3/C4 und C5/C6. Rückenmark und Nerven wurde ja entlastet. Ich hatte ja Missempfindungen und Taubheit in den Armen speziell Bizeps und eine Gangstörung, die besser geworden ist.
Da sich aber insgesamt meine Beschwerden noch nicht gravierend gebessert haben bin ich mir unsicher, ob ich nicht meinen Neurologen darauf schauen lassen sollte, ob auch die Nervenleitgeschwindigkeit etc. in Ordnung ist.
In der Klinik hat man mir gesagt, dass man meine Symptomatik nicht klar abgrenzen kann, da ich ja MS habe, aber die bestehende Enge operativ geweitet werden musste.
Wie sehen Sie das? Sollte ich mich meinem Neurologen vorstellen um auszuschließen, dass die noch bestehenden Beschwerden von der MS kommen?
Danke im Voraus für Ihre Antwort.
Gruß
Ricarda
Deine Frage beantwortet
Sehr geehrte Ricarda,
da die OP erst kürzlich war, sollten Sie etwas Zeit vergehen lassen, um zu prüfen, ob weiter eine Besserung der Störungen zu erkennen ist. Anfänglich sind die Veränderungen immer deutlich und dann erkennt man diese nur in kleinen Schritten. Nehmen Sue Dich eine definierte Gehstrecke vor und prüfen Sie die Zeit und die Sicherheit beim Gehen. So erkennen Sie schnell, ob etwas besser oder sogar schlechter wird. Natürlich kann man auch die SEP kontrollieren. Die Messung der Nervenleitungsgeschwindigkeithilft nicht weiter.
Mit freundlichen Grüßen
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