PatientIn „Angehöriger“ | 21. Dez. 2023

Mit ca. 22-24 hat meine Mutter RRMS bekommen (festgestellt erst mit 30) - ab 45/50 ging es in die PSMS über, jetzt ist sie 65.
- Verweigerung von Medikamenten
- seit 10 Jahren Gehunfähig/ hauptsächlich im Rollstuhl
- Spastiken seit 8-10 Jahren, nehmen immer mehr zu, mittlerweile täglich mehrmals
- Blasenschwäche seit 10 Jahren
- weitere Verdauungsstörungen
- starke Depressionen
- Hautprobleme
- ein Arm lahm, 2. leidet unter Spastiken

Wenn ich es schaffe, sie von Medikamenten zu überzeugen, könnte jetzt noch eine medizinische Therapie angefangen werden?

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Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|22. Dez. 2023

Hallo Angehöriger,

hier steht wohl eine wirksame antidepressive Behandlung an erster Stelle. Daneben ist der Hifebedarf zu regeln. Vielleicht kommt für einen "Neustart" eine stationäre Rehabilitationsbehandlung in Frage. Falls sie eine gegen MS gerichtete medikamentöse Therapie meinten sehe ich eher keine Option, symptomatische medikamentöse Behandlungen gegen Spastik, Blasenstörungen, Verstopfung usw. könnten sinnvoll sein.

MfG

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