PatientIn „Mosaik“ | 14. Okt. 2022

Liebes Team,
Ich bin jetzt 51 Jahre alt und war bis 50 kerngesund; seither ständig Missempfindungen an Beinen, Armen, Kribbeln im Kopf oder sonst wo im Körper. War bei Neurologen und es wurde auch ein MRT gemacht (ohne KM) vom Schädel und HWS. Beim Kopf MRT folgendes Ergebnis: Zwei ganz winzige Hyperintensitäten in periventrikulärer Lage links hochfrontal gelegen und am ehesten mit Gliosespots vereinbar, ansonsten unauffälliges Signalverhalten usf "Keine Hinweise für relevante Pathologien des Neurokraniums". HWS MRT-Befund: Degenerationen C5-C7 mit insbesondere ausgeprägter linksseitiger Neuroforamenstenose. Ich mache Physiotherapie und viel Bewegung und die Neurologen schieben es auf Grund meines Alters auf die Wechseljahre und hormonelle Irritationen. Muss ich mir mit den zwei Hyperintensitäten (Gliosespots) Sorgen wg MS machen oder kann ich das endgültig ausschließen? Vielen Dank für dieses Forum.

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Carsten Sievers
Neurologe|14. Okt. 2022

Hallo Mosaik,

alles spricht gegen MS. Ich habe diese Situation im persönlichen Gespräch immer mit dem Hinweis relativiert, das im Laufe des Lebens Runzeln nicht nur im Gesicht, sondern auch im Gehirn entstehen.

MfG

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