Medikation bei RRMS
Hallo liebes MS-Expertenrat Team, erstmal vielen herzlichen Dank dafür dass sie sich die Zeit nehmen und mit ihrer Expertise helfen.
Kurz zu mir: 27j. Erstdiagnose RRMS seit August 2022, seit August immunmodulierende Therapie. (erste Läsionen bereits mit 16 gehabt- jedoch hat man in der Richtung nicht gesucht).
Ich habe in der letzten Zeit verstärkt Symptome [Kribbeln am Kopf, plötzliche kleine Zuckungen (Finger, Fuß) Verschommen sehen] - ich hatte während einer Tätigkeit mal so eine Art "elektrischen Schlag" gehabt und mir fielen die einfachsten Tätigkeiten danach sehr schwer - bildete sich aber zurück.
Ich war mehrmals bei meiner Neurologin und sie sagte, dass das Kribbeln am Kopf von Verspannungen kommt.
Ich habe den Verdacht, dass die Therapie nicht richtig anschlägt bzw. das Medikament nicht seinen Zweck erfüllt.
Könnten Sie vielleicht mir sagen, woran ich erkennen kann, dass das Medikament nicht wirkt? Mir ist bewusst dass solche Medikamente erst ihre Zeit benötigen, bevor sie wirken können. ich will dieser Erkrankung nicht klein beigeben...
Vielen Dank!
Deine Frage beantwortet
Hallo Hannes,
ihre Beschwerden passen nicht zur MS, sind aber typisch für die Zeit nach der Erstdiagnose. In dieser Zeit beobachtet man sich plötzlich akribisch selbst und vorher bereits bestehende kleine neurologsche Zeichen, wie sie fast jeder Mensch hin und wieder hat werden anders wahrgenommen, zT produziert die Psyche auch Symptome. Diese Zeit geht vorüber und es normalisiert sich. Ob eine Medikament wirkt, erkennt man daran ob weiter Schübe auftreten und ob im MRT neue Herde erscheinen.
MfG
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