PatientIn „Biggi“ | 21. Okt. 2022

Hallo!
Bei mir wurde 2020 im Alter von 49 MS diagnostiziert. Ich hatte bisher einen bekannten Schub mit Beeinträchtigungen der rechten Körperseite. Es wurden mehrere Läsionen im Gehirn und eine in der Halswirbelsäule entdeckt. Eine medikamentöse Therapie ist bisher nicht erfolgt. Ein weiterer Schub ist bisher auch nicht aufgetreten. Jedoch merke ich das meine Wortfindungsstörungen und die Konzentrationsschwäche stärker werden genau wie kurzweilige Gefühlsstörungen in den Beinen die aber meist nur ein paar Stunden anhalten. Im jährlichen MRT sind bisher keine Veränderungen festzustellen. Sollte man eine medikamentöse Therapie in Betracht ziehen oder abwarten ?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Rückmeldung.

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Deine Frage beantwortet

Carsten Sievers
Neurologe|22. Okt. 2022

Hallo Biggi,

folgt man den Leitlinien zur Therapie lautet die Antwort ja. Allerdings sollte vorher festgestellt werden, ob die kognitiven Störungen Zeichen einer sekundär chronisch progredienten MS sein könnten, um die geeignete Therapie zu finden.

MfG

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