PatientIn „Marcel“ | 14. Juli 2023

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe große Sorge! Ich bin 28 Jahre jung, Normalgewicht.

Ich habe seit nunmehr 3 Wochen Druck im Kopf (Intervall). Wenn ich morgens wach werde, ist zunächst alles gut. Nach 3-4 Stunden fängt allerdings der Druck im Kopf an. Allen voran in der Stirn, in den Schläfen und in der Nebenhöhle (rechts). Manchmal auch „hinter den Augen“. Sobald es auf den Abend zugeht bessern sich die Symptome. Im Liegen tritt Besserung ein. Sofern ich Ibuprofen nehme bessert sich der „Druckschmerz“.

Muskelzuckungen am ganzen Körper sind auch mal dabei, ohne ersichtlichen Grund.

Auch habe ich manchmal weiße Punkte vor den Augen, die „aufplatzen“ nach einer Sekunde sind sie allerdings weg und kommen ganz unregelmäßig vor. Auch Tinnitus auf beiden Ohren ist vorhanden und abends leichtes Kribbeln im linken Arm, allerdings vereinzelt. Mal hier mal da. Mal ist es auch weg. Der Arm wirkt schwer.

Ich muss dazu sagen, dass meine komplette Nacken- und Schultermuskeln sehr hart/ verspannt sind.

Ein Internist sagte, dass ich weit von einem Verdacht auf Hirntumor entfernt bin. Gegen eine Zweiteinschätzung von einem Neurologen bin ich dankbar!!

Vielen Dank für die Zeit und hoffe auf erleichternde Rückmeldungen.

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Deine Frage beantwortet

Dr. med. Detlev Schneider
Neurologe|01. Aug. 2023

Sehr geehrter Marcel,

in diesem Forum werden Fragen rund um die MS gestellt. Einen Hirntumor kann man nur durch ein MRT des Schädels ausschließen. Ihre Symptome sind völlig unspezifisch und es kommen viele Ursachen in Frage.

Mit freundlichen Grüßen

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